Ein Ausflug vom Kanton Zug ins Wallis, auf dem Weg: Der Rhonegletscher und seine Eishöhlen. Impulsant, eindrücklich, wunderschön und ein Zeichen, dass die weltweite Klimaerwärmung kein Mythos ist. Mit Tüchern gegen die Zeit.
Kurzurlaub in der Schweiz, vom Kanton Zug ins Wallis und auf dem Weg dorthin: Der Rhonegletscher. Der wohl am leichtesten zugängliche Gletscher und auch der erste, den ich jemals überhaupt betreten hatte. Das Gefühl: Unbeschreiblich, faszinierend, aber auch beängstigend. Denn diesen Gletscher wird es laut Experten in 86 Jahren nicht mehr geben.
Deutlich die Spuren der Zeit, deutlich erkennbar die Vergänglichkeit, der Kampf gegen die Hitze, Jahr für Jahr. Wenn Sie noch nicht die Bekannschaft mit diesem Gletscher gemacht haben, nutzen Sie die Chance. Erwachsene zahlen gerade mal 6 Franken Eintritt für die Eishöhlen und seit diesem Jahr gibt es eine neue, grössere Eishöhle zu entdecken. Diesen Tag werden Sie nicht vergessen, hier nun ein paar Bilder und mehr Infos aus Wikipedia.
| Lage | Kanton Wallis, Schweiz |
| Gebirge | Urner Alpen |
| Typ | Talgletscher |
| Länge | 7,8 km (2011)[1] |
| Fläche | 15,94 km² [2] |
| Exposition | Süd |
| Höhenbereich | 3'620 m ü. M. – 2'208 m ü. M. (2005)[3] |
| Neigung | ⌀ 9° (16%) [4] |
| Breite | ⌀ 2 km [5] |
| Eisdicke | max. 350 m [5] |
Der Rhonegletscher (teilweise auch Rottengletscher genannt) ist ein Talgletscher im Quellgebiet der Rhone, im äussersten Nordosten des Kantons Wallis, in den Zentralalpen der Schweiz. Er ist knapp 8 km lang, weist eine durchschnittliche Breite von ungefähr zwei Kilometer auf und bedeckt eine Fläche von ungefähr 16 km². Der Rhonegletscher war vor allem im 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts aufgrund seiner damals noch weit ins Tal bei Gletsch hinunter reichenden Zunge eine grosse Touristenattraktion. Der Rhonegletscher schmilzt seit der Mitte des 19. Jahrhunderts kontinuierlich. Experten gehen davon aus, dass er bis ins Jahr 2100 beinahe vollständig verschwunden sein wird