Ziel: Das Kulmhotel, Gornergrat

 

 

Ein unvergessliches Wochenende

 

3100m, das Kulmhotel - unser Ausfliegsziel am 19. Dezember

 

Pollux, so hiess unser Zimmer, von dem man einen herrlichen Ausblick zum gleichnamigen Berg sowie einigen Gletschern und dem Monte Rosa Massiv hatte - 1000 Dank an meinen Partner für dieses grandiose Geburtstagsgeschenk!


Eigentlich hab ich seit einigen Jahren weniger Freude an den Geburtstagen, man wird älter und bekommt nicht mehr die geliebte Eistorte von der Mama (denn diese ist ja 887 km entfernt in Berlin zuhause). Doch den 34. Geburtstag werde ich wohl nie mehr vergessen. Ich bekam etwas noch besseres als die Eistorte geschenkt - eine Übernachtung in diesem super schönen Hotel auf 3100 Metern Höhe mit Ausblick aufs Matterhorn, so einigen Gletschern und der Monte Rosa Hütte, die wie ein Sandkorn auf dem Gornergrat wirkt.


Mit der Bahn ging es also am Freitag, zwei Tage nach meinem Geburtstag los. Vom Kanton Zug ins Wallis, eine herrliche Fahrt. Hier ein paar Bilder vom Zug aus:


 

Der Gornergrat ist ein Berggrat auf einer Höhe von 3'135 m ü. M. Er befindet sich rund drei Kilometer östlich von Zermatt im Schweizer Kanton Wallis. Der Gornergrat befindet sich zwischen dem Gornergletscher und dem Findelgletscher und bietet eine Sicht auf mehr als 20 Viertausender, darunter den Monte Rosa, das Matterhorn und den Liskamm.

 

 

Er stellt die Endstation der 1898 eröffneten Gornergratbahn  dar, die über Riffelalp und Riffelberg führt und dabei eine Höhendifferenz von fast 1500 Metern überwindet. An der Endstation (3'089 m ü. M.) auf der südwestlichen Spitze des Grates befindet sich ein Berghotel. Mit einer neuen Gondelbahn, die von  Furi aus zum Riffelberg führt, ist das Skigebiet Gornergrat mit dem Skigebiet Klein Matterhorn verbunden. Vom Gornergrat war von 1958 bis 2007 das Zermatter Stockhorn mit einer Pendelbahn erreichbar, die über das Hohtälli führte (Quelle wikipedia).

 

Angekommen - auf über 3100 Meter konnten wir noch am Freitagabend einen wunderschönen Sonnenuntergang erleben.

 

Wenn sich der morgendliche Nebel durch die Berge zieht, es noch ganz ruhig überall ist und die Sonne Stück für Stück in Erscheinung tritt, wird man von einem Gefühl der Überwältigung gepackt. Man fühlt sich im Vergleich zu diesen Naturgewalten klein und doch auch gross. Klein, weil der einzelne Mensch niemals in der Lage sein wird, stärker zu sein und gross, weil man in der glücklichen Lage ist, dieses Naturschauspiel am Morgen so weit oben - hier auf 3100 Meter über dem Meer - erleben zu dürfen.