Unesco Welterbe Sardona

Das Martinsloch ist wohl eins der bekanntesten Löcher, zumal es umlagert von der Glarner Hauptverschiebung nun auch als Briefmarke um die Welt geht. Bei Wikipedia findet man folgendes zu diesen grandiosen Naturphänomen, dass man selbst trotz der Schneedecken eindeutig erkennen kann:

 

"Die Glarner Hauptüberschiebung ist eines der berühmtesten Geotope der Glarner Alpen in den Schweizer Kantonen Glarus, Graubünden und St. Gallen. Die Glarner Hauptüberschiebung entstand, als sich aufgrund der Plattentektonik eine ältere Gesteinsschicht 40 Kilometer nach Norden auf eine jüngere Gesteinsschicht schob. Die 10 bis 15 Kilometer dicke obere Schicht aus rötlichem Verrucanogestein hat ein Alter von etwa 250 bis 300 Millionen Jahre. Die untere jüngere Schicht aus schiefrigem Flysch ist dagegen lediglich 35 bis 50 Millionen Jahre alt.

 

Diese Schichtung von älterem über jüngerem Gestein ist dank einer hellen Trennschicht aus Kalkstein besonders gut erkennbar. Gut zu sehen ist die Überschiebung an den durch das Martinsloch bekannten Tschingelhörnern zwischen Elm und Flims sowie bei einer Lochsite genannten Stelle im unteren Sernftal bei Sool, einer leicht zugänglichen Stelle im Talgrund, von der im American Museum of Natural History in New York eine naturgetreue Kopie gezeigt wird." 

 

 

Auszug aus der Homepage www.unesco-sardona.ch:

 

Der Zusammenstoss von Afrika mit Europa hat die Alpen über Jahrmillionen aufgetürmt. Ursprüngliche Gesteinsschichten wurden übereinandergeschoben, gefaltet und zerbrochen. Vielfältige Zeugnisse und Spuren dieser gewaltigen Kräfte sind im Welterbe Sardona aussergewöhnlich gut sichtbar.

Seit über zwei Jahrhunderten erforschen Wissenschaftler aus der ganzen Welt die Vorgänge der Gebirgsbildung. Sie versuchen, im Welterbe Sardona die Geheimnisse der Entstehung von Gebirgen zu lüften.

 

Immer wieder bin ich überwältigt von Elms Bergkulisse. Die Tschingelhörner, das Martinsloch - mit blossem Auge erkennt man, dass sich hier altes auf neues Gestein lagert. Faszinierend, fast schon mystisch. Hier einige Bilder vom 31.12.2012:

 

 

Impressionen vom Ämpächli aus

 

Mit der Gondelbahn zur Arbeit: Im Winter 2011/2012 war mein Arbeitsweg schon etwas Besonderes. An meinem Bürofenster fuhren Pistenfahrzeuge und Patrouillere quasi im Minutentakt vorbei, meterhohe Schneewände dahinter und beim Mittagessen konnte man den Blick auf die Tschingelhörner geniessen. Hier ein paar Bilder aus der Mittagspause. 

 

 

Vom Schabell aus