Klimaerwärmung? Mythos oder Wirklichkeit? Der Rhonegletscher im 21. Jahrhundert

 

Ein Ausflug vom Kanton Zug ins Wallis, auf dem Weg: Der Rhonegletscher und seine Eishöhlen. Impulsant, eindrücklich, wunderschön und ein Zeichen, dass die weltweite Klimaerwärmung kein Mythos ist. Mit Tüchern gegen die Zeit.

 

Kurzurlaub in der Schweiz, vom Kanton Zug ins Wallis und auf dem Weg dorthin: Der Rhonegletscher. Der wohl am leichtesten zugängliche Gletscher und auch der erste, den ich jemals überhaupt betreten hatte. Das Gefühl: Unbeschreiblich, faszinierend, aber auch beängstigend. Denn diesen Gletscher wird es laut Experten in 86 Jahren nicht mehr geben.

 

Deutlich die Spuren der Zeit, deutlich erkennbar die Vergänglichkeit, der Kampf gegen die Hitze, Jahr für Jahr. Wenn Sie noch nicht die Bekannschaft mit diesem Gletscher gemacht haben, nutzen Sie die Chance. Erwachsene zahlen gerade mal 6 Franken Eintritt für die Eishöhlen und seit diesem Jahr gibt es eine neue, grössere Eishöhle zu entdecken. Diesen Tag werden Sie nicht vergessen, hier nun ein paar Bilder und mehr Infos aus Wikipedia.

 

 

Lage Kanton Wallis
Gebirge Urner Alpen
Typ Talgletscher
Länge 7,8 km (2011)
Fläche 15,94 km²
Exposition Süd
Höhenbereich 3'620 m ü. M. – 2'208 m ü. M. (2005)[3]
Neigung ⌀ 9° (16%)
Breite ⌀ 2 km
Eisdicke max. 350 m

 

Der Rhonegletscher (teilweise auch Rottengletscher genannt) ist ein Talgletscher im Quellgebiet der Rhone, im äussersten Nordosten des Kantons Wallis, in den Zentralalpen der Schweiz. Er ist knapp 8 km lang, weist eine durchschnittliche Breite von ungefähr zwei Kilometer auf und bedeckt eine Fläche von ungefähr 16 km². Der Rhonegletscher war vor allem im 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts aufgrund seiner damals noch weit ins Tal bei Gletsch hinunter reichenden Zunge eine grosse Touristenattraktion. Der Rhonegletscher schmilzt seit der Mitte des 19. Jahrhunderts kontinuierlich. Experten gehen davon aus, dass er bis ins Jahr 2100 beinahe vollständig verschwunden sein wird

 

 

Während des Hochstadiums der Kleinen Eiszeit im 19. Jahrhundert und noch bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts reichte der Rhonegletscher über den Steilhang unterhalb der heutigen Zunge hinunter bis in die Talebene von Gletsch auf rund 1'800 m, und zwar zeitweise bis kurz vor die Hotels von Gletsch. Die maximale Ausdehnung im Jahre 1856 ist noch heute gut zu erkennen anhand der glattgeschliffenen kahlen Felsen sowie des abgelagerten Moränenmaterials.