Wie an so vieler Orts im Kanton Tessin sollte man auch bei einem Ausflug zur Verzasca Staumauer halbwegs schwindelfrei sein. Ich bin es eigentlich weniger und doch setzte ich mutig Millimeter für Millimeter einen Fuss nach dem anderen bis hin zum Gelände, um dann in den Abgrund hinein zu fotografieren. 220 Meter in die Tiefe - unglaublich, was die Schweizer in den Tälern so alles möglich machen...
Leben ist das, was passiert, wenn man gerade etwas anderes plant.
So wollte ich doch eigentlich nur "kurz" Gassi gehen und dann auf nach Bellinzona fahren (schmutziger Donnerstag, Rabadan...) Doch dann wollte ich wissen, wie Sogno eigentlich aussieht und fuhr immer weiter...
Es hat sich gelohnt, auch wenn es dort viel zu kalt zum fotografieren war. So weiss ich doch jetzt, wo es im Sommer mal eine Tageswanderung geben wird. Ich liebe diese kleinen speziellen Häuschen im Kanton Tessin, die überall wachsenden Palmen und auch die Verständigung. So werde ich doch nicht den einen Ausflug am Abend auf dem Monte Brè vergessen, bei dem ich mit einer Tessinerin eine Konversation hatte, bei der man die gesprochene Sprache des anderen nicht verstand, aber doch wusste, was der andere gerade sagte.
Wenn Sie noch nicht im Tessin waren, kann ich Ihnen so einen Ausflug nur wärmstens ans Herz legen... Hier ein paar Bilder ab Verzasca Staumauer: