Die Katzenkinder von Linthal

***Alle vergeben, wenn sich nicht noch was gravierendes verändern sollte***

 

Am 8. Juni 2013 7:00 Uhr hatte ich bereits das erste Katzenfruchtwasser an den Händen - unter meinem Bett gebar meine Katze ihre drei Kinder. Die letzten, um die sie sich in ihrem Katzenleben kümmern wird, der zweite Wurf. Drei quietschfidele Wonneproppen erobern nun das Haus, lassen das Hundeherz dahin schmelzen und gewinnen auch das Herz ihre Schwester aus dem ersten Wurf im Handumdrehen. Und weil sie so niedlich sind und wohl kaum eine Frau ihnen widerstehen kann, sind zum jetzigen Zeitpunkt alle drei schon versprochen.

 

Karlchen - unser Hund - er liebt die Babys ab dem ersten Tag an, wieviele Stunden er wohl schon schwanzwedelnd vor dem Katzenaufzugsschrank stand? Die Mama-Katze bevorzugt bei ihrer Aufzucht den grossen alten Bauernkleiderschrank. Eins ist schon mal sicher, die neuen Besitzer bekommen Katzen, die wohl vor kaum einen Hund Angst oder Respekt haben. Grosse Augen gibts dennoch ab und an.

 

 

 

 

 

"Hach, du bist so niedlich"

 

Wenn Katzenbabys sprechen könnten....

 

 

"Ey Bruder, komm mal hoch, das musst du sehen"

 

"Harhar, der ist wie n Hund" (denkt: und gleich sieht er unerwartet einen)

 

"Uih, da liegt ja wieder dieser grosse Hund"

 

"Harhar, jetzt hat er sich erschrocken"

 

"Na ich weiss ja schon seit vier Wochen, wie ich dich um den Finger wickeln kann"

 

"Und wie ich dich krieg, weiss ich auch schon"

 

"Die Welt dort draussen muss doch noch so viel zu bieten haben"

 

"Ja, ich probier es mal von der Seite"

 

"Ey Mutter, nicht küssen, das ist voll peinlich"

 

"Mach ich das nicht schon toll?"

 

"Was, die gehen ohne mich?"

 

"Da könnten draussen auch Gefahren lauern, soll ich nun?"

 

"Vielleicht hier aussteigen?"

 

"Hm, oder doch hier?"

 

"Aussteigen ok, aber in Hundenähe, man weiss ja nie"

 

Und wieder sicher im Korb, werden die Köpfe erst einmal zusammen gesteckt...

 

"Also unser Plan ist folgender: Wir spielen jetzt erst einmal"

 

"Hast du uns etwa belauscht?"

 

Katzenkinder in der Kiste:

 

 

"Hey und jetzt wieder Hand auf die Pfoten und wir sind wieder Freunde"

 

Und weiter gehts, Katzenkinder in der Kiste

 

 

"Wetten, du kannst es nicht mit mir aufnehmen?"

 

Und wie er es kann. Vor diesen Krallen nehme man sich besser in acht...

 

 

"Nein, du kannst sagen, was du willst. Ich schaue nicht in die Kamera"

 

"Naja, ok, weil du es bist"

 

Und nun nochmal richtig raufen... weg schleichen ist nicht...

 

Wenn man sich da nur für ein Bild entscheiden könnte ;-)